Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.
Herzlichen Glückwunsch! Für Ihre Bestellung gilt kostenloser Versand Du hast 400 SEK übrig bis zum kostenlosen Versand

Warenkorb 0

Herzlichen Glückwunsch! Für Ihre Bestellung gilt kostenloser Versand Du hast noch 400 SEK bis zum kostenlosen Versand.
Keine weiteren Produkte zum Kauf verfügbar

Produkte
Kombinieren mit:
Zwischensumme gratis
Versandkosten und Rabattcodes werden bei der Kasse während des Checkouts berechnet

Die Haut

Huden

Wie funktioniert die Haut?

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und hat viele wichtige Funktionen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, uns vor Infektionen und gefährlichen Chemikalien zu schützen. Eine gesunde Hautbarriere ist entscheidend, um diese Aufgabe zu erfüllen. Die Haut hat eine erstaunliche Fähigkeit, sich selbst zu reparieren und in den meisten Fällen geht es darum, das zu entfernen, was nicht auf der Haut sein soll, damit sie die Voraussetzungen zum Heilen bekommt. Man sollte unnötige Zusätze auf der Haut vermeiden, wie beispielsweise Konservierungsstoffe und Parfüm. 

Die drei Hautschichten

Die Haut besteht aus drei Schichten. Diese werden Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Hypodermis (Unterhaut) genannt. Jede Schicht besteht aus mehreren Schichten, und die verschiedenen Schichten sind auf unterschiedliche Weise aufgebaut und bestehen aus unterschiedlichen Gewebetypen und Zellen.  

Epidermis

Epidermis ist mit Fett (Lipiden) und Wasser bedeckt, die zusammen eine schützende Hülle (den Hydrolipidfilm) bilden. Der Hydrolipidfilm trägt dazu bei, dass die Haut elastisch bleibt und ist zudem ein zusätzlicher Schutz vor Bakterien, Viren und Pilzen. Die Sekrete von Talg- und Schweißdrüsen halten den Hydrolipidfilm aufrecht. Die Epidermis besteht aus Keratozyten in fünf Schichten. Die Zellen werden in der innersten Schicht der Epidermis gebildet und bewegen sich im Laufe ihres Lebens bis zur Hautoberfläche. Auf dem Weg verändern sich die Zellen und reifen, was man als Keratinisierung oder Verhornung bezeichnet. Die Keratinisierung ist das, was die verschiedenen Schichten unterscheidet. 

Dermis

Dermis besteht aus Bindegewebe, Fasern und Proteinen (Kollagen & Elastin), die zur Elastizität und Festigkeit der Haut beitragen. Die Anzahl der elastischen Fasern nimmt mit zunehmendem Alter ab, was dazu führt, dass die Haut weniger elastisch und faltig wird. Die Fasern können durch die Sonnenstrahlen geschädigt werden und die Haut vorzeitig altern lassen. Die Dermis besteht zudem aus Schweiß- und Talgdrüsen, Blutgefäßen, Sinnesorganen und Haarfollikeln. Bei Berührung werden Informationen aus der Dermis über Nerven an das Gehirn gesandt. Die Blutgefäße versorgen die Haut mit Nährstoffen und entfernen Abfallprodukte. Die Dermis hat eine stabile Struktur, die den Körper vor Stößen schützt, und das Bindegewebe hilft Wunden zu heilen.   

Hypodermis

Hypodermis ist die innerste und dickste Hautschicht, die aus Blutgefäßen und Bindegewebe besteht, das Fettzellen enthält. Die Fettzellen sind die Energiereserven des Körpers und helfen, die Körpertemperatur zu regulieren, sowie Stöße abzufedern. Wie viel Fett wir in der Hypodermis haben, hängt von unseren Genen ab. Die Dicke dieser Hautschicht kann stark variieren. Bei einer schlanken Person kann die Hypodermis 2–10 mm dick sein und bei einer Person mit viel Körperfett kann sie 10 cm dick sein.  

Warum ist sie für unsere Gesundheit so wichtig?

Die innerste Schicht der Epidermis wird die Wachstumsschicht (Stratum Basale) genannt, und hier werden die Keratozyten gebildet. Die Wachstumsschicht besteht aus einer Zellschicht aus dicht wachsenden, ziegelsteinförmigen Keratozyten. Die nächste Schicht wird die Stachelzellschicht (Stratum Spinosum) genannt, und hier bilden die Keratozyten Keratin, ein Proteinfaser, und erhalten ein stacheliges und fadenförmiges Aussehen.

Die folgende Schicht wird die Kornschicht (Stratum Granulosum) genannt, und hier beginnt die Keratinisierung. Die Keratozyten bilden Körnchen, die zu Keratin und Lipiden umgewandelt werden. Die zweitletzte Schicht der Epidermis wird die Leuchtschicht (Stratum Lucidum) genannt; hier sind die Zellen abgeflacht und dicht gepackt, was es schwierig macht, sie zu unterscheiden. 

Die letzte und äußerste Schicht der Epidermis wird die Hornschicht (Stratum Corneum) genannt; hier gibt es etwa zwanzig Schichten toter Hautzellen, dies variiert jedoch je nach Körperstelle. Beanspruchte Haut, wie beispielsweise die der Fußsohlen, bekommt eine dicke Hornschicht und Verhornungen können auftreten. Haut, die weniger beansprucht ist, wie beispielsweise die der Augenlider, hat eine dünnere Hornschicht.

In der Hornschicht befinden sich zudem die Poren der Schweißdrüsen und die Öffnungen der Talgdrüsen. Die Zellen in der Hornschicht werden zusammengehalten und von Lipiden verbunden. Die Lipide sind wichtig, um eine gesunde Haut zu erhalten, da sie die Schutzbarriere der Haut aufbauen und Feuchtigkeit binden. Wenn man nicht genügend Lipide hat, kann die Haut trocken werden und sich gespannt und rauh anfühlen.

Die Hornschicht ist ein Schutz vor äußeren Einflüssen wie beispielsweise Kälte. Die toten Hautzellen werden langsam abgestoßen in einem Prozess, der als Abschuppung (Desquamation) bezeichnet wird. Die Zellen, die bei der Abschuppung verschwinden, werden durch neue Zellen ersetzt. Die Lebensdauer einer Zelle beträgt etwa 4–6 Wochen. Die Reise der Keratozyten von der Wachstumsschicht zur Hornschicht dauert etwa drei Wochen, und dann verbleiben sie etwa zwei Wochen in der Hornschicht, bevor sie abgestoßen werden.